onLINE
onLINE Seilgarten | News| Hochseilgarten, Niedrigseilgarten, Outdoor-Teamtraining und Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik im Landkreis Schaumburg
  • Hochseilgärten finden:

    Hochseilgarten-Kletterwald-Projekt
    Deine Postleitzahl:
    Entfernung

    powered by:
    www.hochseilgarten-kletterwald.de
  • RSS KLETTERGARTEN MAGAZIN

  • Lesetipps

    Image of Spannung zwischen Bäumen: Handbuch für temporäre Seilelemente
  • Beliebte Schlagwörter

  • Blog-Verzeichnisse

    Blog Top Liste - by TopBlogs.de
    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
    BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor
  • Sie sind hier: Home > News > Dokus und News >

    Was ist: Klettergarten, Hochseilgarten, Kletterwald, Waldseilpark, Niedrigseilgarten oder Seilpark

    Von Andreas Dudda | 13.März 2009

    Klettergarten, Hochseilgarten, Kletterwald, Waldseilgarten, Waldseilpark, Kletterwald, Seilpark, Naturkletterwald, Niedrigseilgarten, Kletterpark, Ropes Course
    …. mir scheint, es herrscht Verwirrung in den Begrifflichkeiten von Seilgärten. Was ist denn nun was? An dieser Stelle versuche ich daher einmal, etwas Klarheit in diese Begriffsverwirrungenl zu bringen.

    Ropes Course ist heute ein etablierter Überbegriff für alle Typen von Seilgärten bzw. Seilkonstruktionen. Allen gemeinsam ist, dass sie mehr oder weniger Lern- oder Erfahrungssituationen für Teams und Einzelpersonen bieten, da die verschiedenen Seilparcours überquert werden “müssen”. Je nach Konzept sind die Elemente so gebaut,  dass sie sich für Erfahrungslernen und  Lernziele einsetzen lassen, wie zum Beispiel die Verbesserung der Teamfähigkeit oder der Umgang mit eigenen Grenzen u.v.m. (-> siehe auch: http://www.online-seilgarten.de/niedrigseilgarten-ziele.html )

    Hierbei können wir grundsätzlich nach folgende Ropes Course-Typen unterscheiden:

    Die ERCA-Standards differenzieren die RC-Typen noch weiter aus und zwar nach Beanspruchung, Standzeit(temporäre  oder permanent), Beweglichkeit(mobile oder stationär), Höhe, Konstruktion, Nutzungskonzept der Anlage. Diese Differenzierungen geschehen vor dem Hintergrund, konkrete und verständliche  Definitionen in Bezug auf die Sicherheitsstandards zu treffen.
    Für den Normalverbraucher allerdings möchte ich an dieser Stelle die landläufigen Begriffe erklären, die uns immer wieder begegnen:

    Seilgarten-Typen: Niedrig oder hoch

    1. Niedrige Elemente

    Elemente und Seilkonstruktionen bis 2,00 m Höhe nennt man Niedrigseilgarten bzw. niedrige Elemente, auch Low Ropes. Aufgrund ihrer geringeren Höhe sind sie aber nicht weniger geeignet für Teamtrainings und erlebnispädagogische Ziele.

    2. Hohe Elemente:
    Elemente und Seilkonstruktionen über 2,00 m Höhe nennt man Hochseilgarten bzw. hohe Elemente, auch High Ropes.

    Erlebnispädadogisch oder touristisch:

    Pädagogisch orientierte Seilgärten – ob niedrig oder hoch – sind als ein pädagogisches Lernmedium zu verstehen. Ihnen liegt ein erlebnispädagogisches Konzept zugrunde zur Vermittlung wichtiger Schlüsselqualifikationen. Ein geschulter Erlebnispädagoge oder Teamtrainer leitet die Gruppe über die Parcours. Erlebnisse sind hier nicht der alleinige Maßstab, sondern die Ausgangssituation und das Medium für ein bewusstes Lernen und für verhaltensändernde, erzieherische oder persönlichkeitsentwickelnde Ziele. Unser Niedrigseilgarten Schaumburg gehört in diese Kategorie.

    Tourist orientierte Seilgärten – meist hoch – sind demgegenüber mehr als ein Event zu verstehen – ohne pädagogischen Anspruch oder vorrangig erlebnispäd. Ziele. Böse gesagt entsprechen sie den steigenden Ansprüchen der Freizeitwelt, die “den ultimativen Kick bringen” und der stetigen Suche nach “noch mehr” Rechnung tragen. Mit einer Kletteraktion in einem Hochseilgarten – ob pädagogisch oder nicht – holt man sich auch den ultimativen Kick und findet die Herausforderung in 6 -20 Metrer Höhe. Zu der Gruppe touristisch orientierter Seilgärten gehören die Bezeichnungen Activity-Parcours, Adventure-Park, Abenteuerpark

    Im Wald zwischen lebenden Bäumen – künstliche Parcours

    Waldseilgarten, Waldseilpark, Kletterwald oder Naturkletterwald sind Bezeichnngen für Seilgärten, die sich in einem Wald befinden und deren Parcours zwischen lebenden Bäumen gespannt sind. Der Zeitgeist geht heute zunehmend in diese Outdoortrend-Richtung. Neben dem Genuß eines natürlichen Umfeld besteht ein weiterer Vorteil darin, dass die Teilnehmer durch das Laub bei Regen und starker Sonneneinstrahlung durch das Laubdach geschützt sind.

    Die Bezeichnungen Hochseilparks und  Kletterparks werden häufig benutzt im Zusammenhang mit künstlich angelegten Seilgärten. Anders als im Kletterwald werden die Seile hier zwischen gesetzten Pfählen gespannt. Es existieren in dieser Gruppe ebenso Indoor-Seilgärten.

    Weitere unklare Bezeichnungen:

    Hochseilklettergarten und Klettergarten assozieren eine natürliche Umgebung. Allerdings finden diese Begriffe ihre Anwendung ebenso für künstliche Hindernisparcours.

    Ebenso ist nicht eindeutig, was genau gemeint ist mit Outdoor-Park oder Seilpark.

    Auf jeden Fall aber ist es ein Ropes Course,  zu deutsch: Seilgarten oder Seilparcours :-)
    Wobei in der neuen Euronorm für Ropes-Course an weitere Differenzierungen gedacht ist :-)

    Ein Verzeichnis nahezu aller deutschen Hochseilgärten

    mit Umkreissuche u.a.m. finden Sie übrigens auf dieser Seite:  www.hochseilgarten-kletterwald.de

    Jetzt bist Du dran!
    Wir und andere Leser würden gerne
    Deine Meinung zu diesem Artikel erfahren.
    » Einen Kommentar schreiben

    Ähnliche Artikel

    1. Freizeiteinrichtung Kletterwald: Baumbeurteilung im Kletterwald
    2. Hochseilgarten: Erster Hochseilgarten Schaumburgs soll bald eröffnen
    3. Trends: Hochseilgarten, Klettergarten, Kletterpark, Kletterwald
    4. Der Hochseilgarten / Kletterwald in Ihrer Nähe
    5. 365 Hochseilgärten

    News-Kategorie(n): Dokus und News | Kein Kommentar »

    Kommentar schreiben

    Kommentar-Hilfe

    Bezug auf Textstellen:
    Du kannst in deinem Kommentar direkt bezug auf Textstellen im Beitrag nehmen. Dazu muss lediglich der Bereich im Artikel markiert werden. Daraufhin erscheint der "antworten"-Button, der den markierten Text in das Kommentarfeld schreibt und als Zitat auszeichnet. Die Funktion ist nur bei aktivem JavaScript nutzbar.

    Spamschutz:
    Das Kommentarformular ist mit einem Spamschutz ausgerüstet. Bevor Du Deinen Kommentar absendest, musst du ggf. eine Frage beantworten und das jeweilige Wort in das vorgesehene Textfeld eingeben..

    Kommentar erscheint nicht sofort?
    Wir bitten um etwas Geduld und Verständnis: Alle Kommentare werden manuell geprüft, sofern Du das erste Mal in unserem Blog etwas kommentierst (Spamschutz). Alle freigegebenen Kommentare werden nach Möglichkeit beantwortet.

    Kommentar verfolgen
    Wenn der Haken in der Checkbox gesetzt ist, dann wirst du über neue Kommentare zu diesem Artikel vie E-Mail informiert.Die neuesten Kommentare zu allen Beiträgen liegen auch als RSS vor. Abonniere dazu den Kommentar-Feed: Kommentare als RSS