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  • Teamarbeit auf allen Ebenen

    Von Andreas Dudda | 14.Oktober 2009

    Aktionstage des Präventionsrats für mehr Selbstvertrauen, Zusammenarbeit und Spaß

    aktionstage2009 51 Teamarbeit auf allen EbenenEin Team sein und sich da­nach ver­hal­ten, sind manch­mal noch zwei ver­schie­dene paar Schu­he. Das ha­ben die elf Schü­ler ge­merkt, die im Work­shop “Wer­det ein Team – ein Trai­nings­la­ger für Jun­gen” mit Hilfe von “In­seln” einen “­ge­wal­ti­gen Fluss” ü­ber­que­ren soll­ten – ohne den Bo­den um ihre In­seln herum zu berühren.

    Da be­grif­fen die Mäd­chen aus dem Work­shop “­Span­nung zwi­schen Bäu­men für Mäd­chen” [durchgeführt durch "onLINE-Seilgarten] et­was schnel­ler, dass sie nur ge­mein­sam ü­ber die Seile von Baum zu Baum zu ih­rem Ziel ba­lan­cie­ren konn­ten – und be­rie­ten sich em­sig nach der bes­ten Vor­ge­hens­wei­se.

    In sie­ben ver­schie­de­nen Work­shops pro­bier­ten sich rund 70 Viert- bis Sechst­kläss­ler der Stadt­hä­ger Schu­len in “­Man­dala”, “Wen-Do”, “­Kampf- und Aben­teu­er­spie­len”, als Re­por­ter und im ge­walt­freien Mit­ein­an­der aus. Fa­zit des Ver­an­stal­ters, dem Prä­ven­ti­ons­rat Stadt­ha­gen “wir plus”: Die Ak­ti­ons­tage “Es geht – auch ohne Ge­wal­t” sind bei Schü­lern, Leh­rern und Work­shoplei­tern er­neut gut an­ge­kom­men.

    ­Zum sieb­ten Mal hat die Ar­beits­gruppe “­Ko­ope­ra­tion Schu­le/Ju­gend­hil­fe” des Prä­ven­ti­ons­rats Schü­ler und Leh­rer für drei Tage ins jbf-Zen­trum ein­ge­la­den, um sich ken­nen zu ler­nen, von- und mit­ein­an­der zu ler­nen, ge­mein­same Er­fah­run­gen zu ma­chen und er­eig­nis­rei­che wie span­nende Tage zu er­le­ben. Auch die Leh­rer der Grund­schu­len am Son­nen­brink, Stadt­turm, und Berg­ket­te, der Haupt- und Re­al­schule am Schloss­park, der Hans-Chris­tian-An­der­sen-Schu­le, der In­te­grier­ten Ge­samt­schule Schaum­burg so­wie der Gym­na­sien Rats und Wil­helm Busch be­such­ten wie ihre Schütz­linge einen Work­shop, in dem das Thema “­Neue Me­dien” und das un­ter­schied­li­che Ver­hält­nis von äl­te­ren und jun­gen Leu­ten dazu eine Rolle spiel­te. In den ver­schie­de­nen Schü­ler-Work­shops ging es um das Ver­hal­ten in Kon­flikt­si­tua­tio­nen, um Team­geist, um Selbst­ver­trau­en, um Selbs­t­er­fah­rung und um vie­les mehr. Ge­mein­same Abend­ver­an­stal­tun­gen stärk­ten den Zu­sam­men­halt der gan­zen Grup­pe.

    Tho­mas Paw­lik, Spre­cher der Ar­beits­grup­pe, hob noch ein­mal her­vor, dass es dem Prä­ven­ti­ons­rat bei den Ak­ti­ons­ta­gen ne­ben der Prä­ven­ti­ons­ar­beit auch darum ge­he, die Ver­net­zung und Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Schu­len und Ju­gend­hil­fen wei­ter zu för­dern und aus­zu­bau­en. Dies­be­züg­lich seien wei­tere Ak­ti­vitäten ge­plant.

    Auch die Jun­gen des Work­shops hat­ten sich, al­lein auf ih­ren In­seln ste­hend, in­zwi­schen Ge­dan­ken ge­macht, ihre Zu­sam­men­ar­beit zu in­ten­si­vie­ren. Lang­sam ent­wi­ckelte sich bei ih­nen die Er­kennt­nis, dass kei­ner von ih­nen im Al­lein­gang die an­dere Seite des ima­ginären Flus­ses er­rei­chen wer­de. Sie be­gan­nen, ge­mein­sam an der Lö­sung ih­res Pro­blems zu ar­bei­ten.

    Quelle: Schaumburger Wochenblatt vom 14.Oktober 2009
    Foto: Andreas Dudda

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