Lernen und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur
Samstag, 4.Juli 2009
Menschen, die sich freiwillig in ein pädagogisches Arrangement in der Natur begeben, wollen ihren Erfahrungshorizont erweitern und ihre Persönlichkeit und soziale Kompetenzen in außergewöhnlichen Situationen kennenlernen. Sie klettern am Seil oder raften durch Flüsse. Dabei geht es nicht um Abenteuer, sondern um Lernen in der Gruppe und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur.
Im Jahr 1762 erscheint Jean Jaques Rousseaus Bildungsroman “Emile”. Darin empfiehlt er den Lehrern, dass sie ihren Schülern Lernerfahrungen über Handlungen und Erlebnisse vermitteln sollen. Ihm geht es um eine Hinwendung zum Individuum, das horchend auf die inneren Empfindungen sein spezifisches Menschsein ausbildet. Rousseau gilt heute als einer der wesentlichen Vordenker des handlungsorientierten Lernens.
In der Aufklärung stand im Unterreicht die Vernunft und die Wissensvermittlung im Vordergrund. Rousseau erweitert diesen Ansatz um Gefühle, Sinne, Erlebnisse und Erfahrungen. Seinem romantischen Erziehungsideal folgend ist jener Mensch am besten erzogen, der “Die Freuden und die Leiden des Lebens am Besten zu ertragen vermag”.
Lass es mich tun, und ich behalte es
Montag, 11.Mai 2009
Sag es mir, und ich vergesse es.
Zeige es mir, und ich erinnere mich.
Lass es mich tun, und ich behalte es
Konfuzius (551 – 479 v. Chr.)
Erlebnispädagogik: Spielerisch Gruppenerfahrung sammeln
Dienstag, 17.Februar 2009
Der Rendsburger Peter Ortmann wurde gestern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Vor mehr als 25 Jahren gründete Peter Ortmann aus Rendsburg den Verein “HAJK- Verein für Freizeit-, Kultur-, und Erlebnispädagogik”. Damit legte er den Grundstein für eine über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus anerkannte erlebnispädagogische Institution, bei der junge Menschen und Erwachsene gleichermaßen auf die spielerische Suche nach Gruppen- und Selbsterfahrung gehen.
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Brauchen Erzieherinnen Erlebnispaedagogik?
Donnerstag, 12.Februar 2009
Das Motto der Erlebnispädagogik lautet: “Lernen mit Herz, Hand und Verstand!”
Die Erlebnispädagogik ist eine ganzheitliche Pädagogik, die den gesamten Menschen anspricht. Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen, Körpererfahrungen, sinnliche Erfahrungen, Grenzerfahrungen, Verantwortungsbereitschaft und Spaß sind einige Ziele der Erlebnispädagogik.
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Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen
Freitag, 26.Dezember 2008
Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen [Amtsblatt L 394 vom 30.12.2006].
ZUSAMMENFASSUNG
“In einer Wissensgesellschaft ist der Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen, die an das jeweilige Umfeld angepasst sind, für alle Personen von grundlegender Bedeutung. Diese Kompetenzen sind ein Gewinn für den Arbeitsmarkt, den sozialen Zusammenhalt und den aktiven Bürgersinn, denn sie bringen Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Zufriedenheit und Motivation. Da jeder Einzelne diese Kompetenzen erlangen sollte, stellt die vorliegende Empfehlung ein Referenzinstrument für die Mitgliedstaaten dar, um sicherzustellen, dass sie die Schlüsselkompetenzen vollständig in ihre Strategien und Infrastrukturen, vor allem im Bereich des lebenslangen Lernens, integriert haben.” …
Der gesamte Text auf Europa.eu – Zusammenfassung der Gesetzgebung – Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen









