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	<title>onLINE Seilgarten &#124; News&#124; Hochseilgarten, Niedrigseilgarten, Outdoor-Teamtraining und Erlebnispädagogik &#187; Erfahrung</title>
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	<description>Erlebnispädagogik, Outdoor-Teamtrainings, Hochseilgarten und Niedrigseilgarten</description>
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		<title>Was ist richtig? Was falsch? Was tun? Was lassen?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 23:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Hirnforschung: Lernen und Erlebnispädagogik]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; Ganz alltägliche Fragen &#8211; Doch in schwierigen Situationen können sie heftige innere Verunsicherung und Selbstzweifel auslösen
Das alles hat auch durchaus seinen Sinn, sagt der Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg, Professor Gerald Hüther. Im Interview mit &#8220;der Standard&#8221; bringt er Licht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-1990" title="was-ist-richtig" src="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/was-ist-richtig.jpg" alt="was ist richtig Was ist richtig? Was falsch? Was tun? Was lassen?" width="180" height="120" align="left" /><strong>&#8230; Ganz alltägliche Fragen &#8211; Doch in schwierigen Situationen können sie heftige innere Verunsicherung und Selbstzweifel auslösen</strong></p>
<p>Das alles hat auch durchaus seinen Sinn, sagt der Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg, Professor Gerald Hüther. Im Interview mit &#8220;der Standard&#8221; bringt er Licht in das Dunkel dieser Gefühle.<br />
Im Kontext von erlebnispädagogischen Teamtrainings ist dieses ein sehr interessanter Artikel!</p>
<p>STANDARD: Professor Hüther, Selbstzweifel und innere Verunsicherung haben für Sie ein viel zu schlechtes Image. Warum?</p>
<p>Hüther: Weil es wichtige Gefühle sind. Sie sind die Triebfeder, die uns auch emotional in die Lage versetzt, unser Denken und Handeln immer wieder zu hinterfragen, Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Kurz, unser Verhalten zu ändern. Denn nur mit emotionaler Betroffenheit wird es möglich, aus eigenen Fehlern zu lernen und sich aus fehlsteuernden Verhaltensmustern zu befreien.
</p></blockquote>
<p><span id="more-1989"></span></p>
<blockquote><p>
Das ist eine der bedeutsamsten Erkenntnisse der Hirnforschung. Das nackte, rationale Denken allein ist nur so lange ein geeignetes Mittel zur Lösung von Problemen, wie diese Probleme relativ unwichtig sind, wenn sie uns selbst nicht direkt betreffen oder gar bedrohen. Sobald es um uns selbst geht, spielen plötzlich Gefühle und die mit diesen Gefühlen einhergehenden Körperreaktionen eine entscheidende Rolle. Verunsicherung und Selbstzweifel dürfen deshalb nicht ausschließlich als &#8220;schreckliche&#8221; Gefühlszustände angesehen werden. Sie helfen auch, flexibler, weltoffener zu leben.</p>
<p>STANDARD: Also weg mit der Angst vor Selbstzweifeln und Verunsicherung?</p>
<p>Hüther: Natürlich sind Selbstzweifel und Verunsicherung keine angenehmen Empfindungen. Aber sie verlieren viel von ihrem Schrecken, macht man sich bewusst: Sie sind wichtige Impulse, mal die gewohnten Gedankengänge und Ver-haltensweisen zu überprüfen. Gerade in unserer Zeit allgegenwärtiger Veränderungen ist das unerlässlich. Problematisch werden diese Gefühle erst, wenn sie jemanden förmlich überschwemmen und der nicht mehr imstande ist, sich selbst in diesem Zustand zu beobachten und den Signalcharakter von Selbstzweifeln und Verunsicherung zu erkennen.</p>
<p>STANDARD: Was passiert dann?</p>
<p>Hüther: Der Normalfall ist: Mithilfe unseres Frontalhirns und der dort erfahrungsabhängig herausgeformten und stabilisierten neuronalen Verschaltungen sind wir in der Lage, äußere Ereignisse und innere Empfindungen zu bewerten und auf entsprechende Änderungen von äußeren Anforderungen oder inneren, also körperlichen oder emotionalen Zuständen, durch geeignete Gegenmaßnahmen zu reagieren.</p>
<p>Durch eigenes Nachdenken und daraus abgeleitete bewusste Handlungen und Korrekturen finden wir so unser kurzzeitig verlorengegangenes inneres Gleichgewicht wieder oder können es wieder herstellen. Problematisch wird es wie gesagt von dem Moment an, wo diese Ereignisse und die dadurch ausgelösten verunsichernden Selbstzweifel sehr massiv werden und uns förmlich überschwemmen! Dann kommt es zu einer so starken Übererregung dieser neuronalen Netzwerke im Frontalhirn, dass dort kein das &#8220;normale&#8221; Denken und Handeln leitendes Erregungsmuster mehr aufgebaut werden kann. Umgangssprachlich heißt das dann: &#8220;Ich bin/war blockiert!&#8221;</p>
<p>Erlebt wird diese Blockade als ein das Denken lähmender Kontrollverlust. Das führt zur automatischen Aktivierung sogenannter Notfallprogramme und einer damit einhergehenden unkontrollierbaren Stressreaktion.</p>
<p>STANDARD: Diese Blockade erwischt aber nicht jeden. Warum nicht?</p>
<p>Hüther: Dafür gibt es mehrere Gründe, unter anderem die individuelle Veranlagung. Entscheidend aus heutiger Sicht aber ist: Manche Menschen sind bereits von Kindesbeinen an stärker als andere gewohnt, sich mit Verunsicherung auseinanderzusetzen. Immer wieder wurden sie in der Familie, in der Schule, während der Ausbildung verunsichert und zur Suche nach besseren, geeigneteren Lösungen angehalten.</p>
<p>So lernten sie früh, diesen Zustand auszuhalten, mit ihm umzugehen. Verunsicherung verlor für sie den Charakter von Bedrohlichkeit. Deshalb zeichnen sich diese Personen durch eine bemerkenswerte Resistenz gegenüber heiklen Situationen aus. Andere lernten, sich aufgrund wiederholter Verunsicherungen an neue Herausforderungen anpassen. Dadurch erwarben sie sich ein breites Spektrum unterschiedlicher Kompetenzen und wurden immer besser darin, unerschrocken und flexibel mit Problemen umzugehen, die andere in die Knie gehen lassen.</p>
<p>STANDARD: Wen treffen Verunsicherung und Selbstzweifel erfahrungsgemäß besonders?</p>
<p>Hüther: Interessanterweise vor allem Menschen, denen im bisherigen Leben mithilfe weniger und sehr einseitiger Bewältigungsstrategien zu viel zu gut gelungen ist. Sie mussten bis dahin nie erleben, wie es ist, wenn man an die tatsächlichen oder vermeintlichen Grenzen der eigenen Gestaltbarkeit und Kontrolle gelangt und sich Selbstzweifel und Verunsicherung einstellen.</p>
<p>Damit sahen sie zwangsläufig auch nicht die Notwendigkeit, sich nach anderen, neuen Problem_lösungsmustern umzusehen. Der Knackpunkt ist doch: Je häufiger und erfolgreicher ein Problem auf dieselbe Weise gelöst wird, desto mehr werden aus den anfänglich noch sehr schwachen Verknüpfungen im Gehirn erst immer besser nutzbare Nervenwege, dann Straßen und am Ende sogar Autobahnen. Und von diesen kommt man dann später oft nur schwer wieder herunter. Dann versucht man immer wieder auf dieselbe gewohnte Weise seine Herausforderungen in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Verändern sich dann auf einmal die Problemstellungen und es müssten neue, besser in die Zeit passende Lösungsstrategien gefunden werden, fällt man immer wieder in die alten Muster zurück. Und gerät dann recht leicht in bis zur Panik verunsichernde Selbstzweifel.</p>
<p>STANDARD: Was schützt davor?</p>
<p>Hüther: Ideal wäre es, könnten wir alle bereits im Heranwachsen ganz selbstverständlich lernen, uns selbst und unsere Vorstellungen immer wieder infrage zu stellen, Probleme weniger befangen zu sehen und offener anzugehen, ge-machte Fehler und erkannte Schwächen als Herausforderung oder Ansporn zu nehmen statt sie zu verdrängen oder zu vertuschen. Nichts als das schützt besser davor, später im Leben unter die Räder destabilisierender Gefühle zu kommen, unflexibel zu werden und sich in überholten Denk- und Verhaltensweisen festzufahren.</p>
<p>STANDARD: Nicht alle haben dieses Glück, was tun sie?</p>
<p>Hüther: Wer nicht im Heranwachsen lernen konnte, flexibler zu handeln und nicht blind auf bisherige Erfolgsstrategien zu vertrauen, muss diese wichtige Lektion eben nachholen. Das heißt, die oder der Betreffende muss irgendwie zu der Erkenntnis finden oder gebracht werden: Bewährte, erfolgreich eingesetzte Strategien, Vorstellungen und Verhaltensweisen garantieren nicht für immer Erfolg.</p>
<p>Das bedarf schon einiger Anstrengung, denn genau diese Denkweisen und Verhaltensmuster sind ja inzwischen Teil der eigenen Persönlichkeit, der Ich-Struktur ge-worden. Hier kommt das ins Spiel, was wir gemeinhin Persönlichkeitsentwicklung nennen. Wie wichtig es bei der heutigen Veränderungsgeschwindigkeit für das persönliche Wohlergehen ist, sich selbst und den eigenen Gewohnheiten und Gepflogenheiten gegenüber wachsam zu bleiben, wird dadurch vielleicht für jeden deutlich.</p>
<p>STANDARD: Was heißt das konkret?</p>
<p>Hüther: Denk- und Verhaltensweisen nicht zu unbewussten Automatismen werden zu lassen. Ereignisse, Personen, überhaupt alles, was einem im Leben begegnet, nicht nur aus einer Perspektive zu betrachten.<br />
Je mehr man in diesem Sinne sozusagen weltoffener wird, desto stabiler steht man erfahrungsgemäß im Leben. Der beste Schutz vor bis zur Selbstlähmung verunsichernden Selbstzweifeln ist, weniger voreingenommen, offener, kurz und gut bewusster zu leben. Und bewusster leben zu lassen.</p>
<p>STANDARD: Und wie schafft man das?</p>
<p>Hüther: Indem man versucht, die inneren Einstellungen und Haltungen, die Glaubenssätze und Überzeugungen, die den Blick in die Welt und den Umgang mit der Welt mehr unbewusst als bewusst steuern, zu erkennen und zu hinterfragen: Warum denke und verhalte ich mich so, wie ich mich verhalte? Woher kommen diese Erfahrungen, die sich tief in mein Gehirn eingeprägt haben und mich unterschwellig steuern?</p>
<p>Wiederum der Knackpunkt ist dabei: Haltungen und Einstellungen sind in Form komplexer neuronaler Netzwerke im Frontalhirn verankert. Sie sind kein auswendig gelerntes Wissen, sondern durch am eigenen Leib gemachte Erfahrungen entstanden.</p>
<p>Deshalb lassen sich diese Netzwerke auch nicht durch noch so kluge Ratschläge, Belehrungen oder gute Vorsätze verändern, sondern nur durch neue Erfahrungen: dass man nicht auf Anhieb perfekt sein kann und muss, dass man sich irren und Fehler machen kann, dass gerade die &#8211; wird offen und angstfrei mit ihnen umgegangen &#8211; ganz wesentliche Anstöße zur persönlichen Entwicklung geben können. Und diese neuen Erfahrungen überschreiben dann allmählich die fehlsteuernden alten neuronalen Netzwerke im Kopf, sprich neues Denken und Verhalten wird gelernt.</p>
<p>STANDARD: Gelingt das ohne fremde Hilfe?</p>
<p>Hüther: Menschen, die in ihrem bisherigen Leben nicht gelernt haben, immer wieder nach neuen Verhaltensweisen und Verhaltensmöglichkeiten zu suchen und sie auszuprobieren, brauchen erfahrungsgemäß Menschen, die ihnen Mut machen, sie animieren und inspirieren, Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mit anderen Vorgehensweisen zu lösen. Kurz, sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Das kann ein Freund sein, ein weitblickender, Führung in seiner tatsächlichen Doppelfunktion von Fördern und Fordern begreifender Vorgesetzter oder auch ein Therapeut. Wichtig ist in jedem Fall, die Selbstzweifel und Verunsicherungsgefühle nicht zu pathologisieren, also als krankhaft darzustellen, sondern eine Strategie des Mutmachens, der Inspiration zu verfolgen. Und der Stärkung innerer Ressourcen.<br />
Vor allem des Vertrauens zu sich selbst, zu den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die meist erheblich größer sind, als sie ängstliche Befangenheit scheinen lässt.<br />
( DER STANDARD, Printausgabe, 31.10./1.11.2009)</p></blockquote>
<p>via: http://derstandard.at/fs/1256743686465/Schwierigkeiten-im-Job-Was-ist-richtig-Was-falsch-Was-tun-Was-lassen<br />
<strong><img class="alignleft size-full wp-image-1994" title="huether" src="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/huether.jpg" alt="huether Was ist richtig? Was falsch? Was tun? Was lassen?" width="140" height="210" align="left" />Zur Person</strong></p>
<p>Gerald Hüther (Jahrgang 1951) ist Neurobiologe und arbeitet auf dem Gebiet der experimentellen Hirnforschung. Von 1989 bis 1994 baute er die Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen auf, die er seitdem leitet. Schwerpunkte gegenwärtiger Tätigkeit: Einfluß psychosozialer Faktoren und psychopharmakologischer Behandlungen auf die Hirnentwicklung, Auswirkungen von Angst, Stress und Bedeutung emotionaler Bindungen.</p>
<p align="justify"><strong>Literatur:</strong></p>
<ul>
<li>Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Macht der inneren Bilder</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Geheimnis der ersten neun Monate</li>
</ul>
<ul>
<li>Die   Evolution der Liebe</li>
</ul>
<ul>
<li>Neurobiologie   der Partnerwahl.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie der Affe durch Liebe zum Menschen wurde</li>
</ul>
<ul>
<li>Biologie der Angst</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie aus Stress Gefühle werden</li>
</ul>
<p>via: http://derstandard.at/fs/1256743686465/Schwierigkeiten-im-Job-Was-ist-richtig-Was-falsch-Was-tun-Was-lassen</p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Was ist richtig? Was falsch? Was tun? Was lassen?" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erlebnispädagogik macht selbstbewusst</title>
		<link>http://www.online-seilgarten.de/blog/erlebnispadagogik-macht-selbstbewusst-1976.html</link>
		<comments>http://www.online-seilgarten.de/blog/erlebnispadagogik-macht-selbstbewusst-1976.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 15:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Klettersteig statt einem tief schürfenden, psychologischen Gespräch? Sich an einem Balanceseil üben, um das seelische Gleichgewicht wieder zu finden? Die Erlebnispädagogik setzt dort an, wo Worte aufhören oder nicht weiter kommen. Im Kinder- und Jugenddorf Marienpflege (Nähe Stuttgart) hat man mit diesem therapeutischen Zweig bei der Stärkung kindlicher Psychen großen Erfolg.
Auf dem Stundenplan steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-1980 alignleft" title="Erlebnispädagogik macht selbstbewusst" src="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/kids-im-seilgarten-300x199.jpg" alt="Erlebnispädagogik macht selbstbewusst" width="216" height="143" align="left" />Ein Klettersteig statt einem tief schürfenden, psychologischen Gespräch? Sich an einem Balanceseil üben, um das seelische Gleichgewicht wieder zu finden? Die Erlebnispädagogik setzt dort an, wo Worte aufhören oder nicht weiter kommen. Im Kinder- und Jugenddorf Marienpflege (Nähe Stuttgart) hat man mit diesem therapeutischen Zweig bei der Stärkung kindlicher Psychen großen Erfolg.</p>
<blockquote><p>Auf dem Stundenplan steht heute nicht Mathe, Physik oder Geschichte. Heute gehtâ€˜s um Basketball, Bogenschießen, Mountainbike oder Klettern. &#8220;Damit erreicht man alle Kinder&#8221;, ist Markus Barth, Sport- und Erlebnispädagoge in der Marienpflege, überzeugt.<br />
Seit vielen Jahrzehnten, das lässt sich zurückverfolgen bis in Zeiten als Pfarrer Erwin Knam das Kinderdorf leitete, bauen die Pädagogen neben psychologischer und heilpädagogischer Betreuung auf die Erlebnispädagogik. &#8220;Pfarrer Knam ist damals schon mit den Kindern in die Berge gefahren zum Klettern&#8221;, blickt Ralf Klein-Jung, Leiter der Marienpflege, in die Vergangenheit.</p>
<p><span id="more-1976"></span>Plötzlich hätten sich die oft verschlossenen, verletzten, psychisch und sozial angeschlagenen Gemüter geöffnet, die Jugendlichen begannen zu reden, sich zu ändern.<br />
Nach Knam wurde dieses Konzept in Ellwangen stets weiter geführt, seit acht Jahren in der Verantwortung von Markus Barth, der im Klettern eine Art &#8220;Herzstück&#8221; sieht. &#8220;Da bündeln sich einige pädagogische Hilfen&#8221;, erklärt er.<br />
Beispielsweise muss man sich vorher überlegen, welchen Weg man geht, wo man eigentlich hin will, und muss dann mit der Entscheidung leben. &#8220;Es ist ein Erfolgserlebnis, das nicht unbedingt von einem Dritten kommt&#8221;, führt Markus Barth aus.<br />
Aber auch die soziale Komponente ist wichtig: Im Klettern erfährt man die Sicherung durch den Partner, aber auch das Gefühl, selbst zu sichern, also helfen zu können.<br />
&#8220;Unsere Kinder und Jugendlichen haben Gewalterfahrungen oder verwahrloste Familienzustände hinter sich&#8221;, führt Ralf Klein-Jung aus. Sie seien sozusagen Sozialwaisen. &#8220;Für sie ist es enorm wichtig, einen schützenden Rahmen, klare Regeln, Wertschätzung und Anerkennung zu erfahren&#8221;. Das alles versuche man in der Marienpflege sofort umzusetzen.</p>
<p><strong>&#8220;Kinder und Jugendliche können Unglaubliches leisten, wenn sie gefordert und gefördert werden.&#8221;</strong></p>
<p>Durch die Erlebnispädagogik, auch durch das heiltherapeutische Reiten, habe er einen Reifungsprozess bei seinen Schützlingen erlebt, eine bessere Eigenständigkeit, die sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen lasse. Deshalb unterstützt der Einrichtungsleiter auch wo immer es geht die Ideen von Markus Barth.<br />
Vor zwei Jahren wuchs in diesem der Gedanke, das ehemalige Schwimmbad auf dem Gelände der Marienpflege zu einer Kletterhalle umzurüsten. Jetzt sieht das geflieste Bad aus wie eine riesige Kletterkiste. Tausende von Tritten sind für tolle Touren mit den witzigen Namen &#8220;Sher Khan&#8221;, &#8220;Lara Croft&#8221; oder &#8220;Never ending story&#8221; angelegt.<br />
&#8220;Natürlich haben wir in Projekten mit den Kindern gearbeitet&#8221;, erinnert sich Markus Barth. Auch hier habe sich ein therapeutischer Zweck gerade zu aufgedrängt. Jetzt sind neben dem gigantischen Klettergelände auch noch eine Lochplatte, ein Affenpfad oder eine Slackline entstanden.<br />
&#8220;Wir haben fest gestellt, dass besonders hyperaktive Kinder auf dem Schwebeseil richtig ruhig werden und sich gut konzentrieren können&#8221;, beschreibt der Erlebnispädagoge. Ein bisschen stolz sei er schon auf seine Lochplatte, die er &#8220;so noch nirgends gesehen hat&#8221;. Dort kann man sich innerhalb eines Koordinatensystems hoch hämmern.<br />
&#8220;Das stärkt die Muskeln und fördert die Teamarbeit&#8221;, sagt Barth, der froh ist, dass &#8220;meine bekloppten Ideen&#8221; von der Vorstandschaft, dem Förderverein und vielen Freunden mitgetragen werden.<br />
Am 7. November führt er zum zweiten Mal einen Wettbewerb durch, den so genannten &#8220;Quattro-Cup&#8221;. In Viererteams geht es hier um Mannschaftsgeist im Klettern, Balancieren oder Kraftübungen. &#8220;Die Mannschaftsleistung steht im Vordergrund, nicht die eigene&#8221;, beschreibt Markus Barth. Einen ganzen Tag lang wird die Kletterkiste in der Marienhöhe von Schülerinnen und Schülern aus ganz Süddeutschland belagert sein.<br />
&#8220;Wir möchten langsam auch eine Vernetzung für unsere Kinder schaffen, damit sie Freunde über den Sport auch in anderen Städten finden&#8221;, erklärt Ralf Klein-Jung. In der Marienpflege jedenfalls wird die Erlebnispädagogik weiter ausgebaut. Eine neue Chance sehen die Erzieher auch für Kinder mit Essstörungen oder für übergewichtige Kinder. Dafür fällt Markus Barth sicher bald wieder irgendwas &#8220;Beklopptes&#8221; ein.</p>
<h3><span>Info:</span></h3>
<p>Die erlebnispädagogische Arbeit in der Marienpflege basiert auf den Gedanken von Kurt Hahn (1886-1974), der als Wegbereiter der Erlebnispädagogik gilt. Er sagte: &#8220;Es ist eine Vergewaltigung, Kinder in Meinungen hineinzuzwingen, aber es ist eine Verwahrlosung, ihnen nicht zu Erlebnissen zu verhelfen, durch die sie ihrer eigenen, verborgenen Kräfte gewahrt werden können.&#8221;</p></blockquote>
<p>Quelle: <span title="Dieser Artikel ist am 29.10.2009 erschienen">Schwäbische Post vom 29.10.2009<br />
via: </span><a href="http://www.schwaebische-post.de/449472/" class="liexternal">http://www.schwaebische-post.de/449472</a></p>
<p>Foto von:  nico.cavallotto</p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Erlebnispädagogik macht selbstbewusst " /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lernen und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 19:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurt Hahn]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbsterfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Kompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen, die sich freiwillig in ein pädagogisches Arrangement in der Natur begeben, wollen ihren Erfahrungshorizont erweitern und ihre Persönlichkeit und soziale Kompetenzen in außergewöhnlichen Situationen kennenlernen. Sie klettern am Seil oder raften durch Flüsse. Dabei geht es nicht um Abenteuer, sondern um Lernen in der Gruppe und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur.
Im Jahr 1762 erscheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1642" title="rafting" src="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/rafting-150x150.jpg" alt="rafting 150x150 Lernen und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur" width="150" height="150" align="left" />Menschen, die sich freiwillig in ein pädagogisches Arrangement in der Natur begeben, wollen ihren Erfahrungshorizont erweitern und ihre Persönlichkeit und soziale Kompetenzen in außergewöhnlichen Situationen kennenlernen. Sie klettern am Seil oder raften durch Flüsse. Dabei geht es nicht um Abenteuer, sondern um Lernen in der Gruppe und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur.</p>
<blockquote><p>Im Jahr 1762 erscheint Jean Jaques Rousseaus Bildungsroman &#8220;Emile&#8221;. Darin empfiehlt er den Lehrern, dass sie ihren Schülern Lernerfahrungen über Handlungen und Erlebnisse vermitteln sollen. Ihm geht es um eine Hinwendung zum Individuum, das horchend auf die inneren Empfindungen sein spezifisches Menschsein ausbildet. Rousseau gilt heute als einer der wesentlichen Vordenker des handlungsorientierten Lernens.</p>
<p>In der Aufklärung stand im Unterreicht die Vernunft und die Wissensvermittlung im Vordergrund. Rousseau erweitert diesen Ansatz um Gefühle, Sinne, Erlebnisse und Erfahrungen. Seinem romantischen Erziehungsideal folgend ist jener Mensch am besten erzogen, der &#8220;Die Freuden und die Leiden des Lebens am Besten zu ertragen vermag&#8221;.</p>
<p><span id="more-1638"></span></p>
<h2><strong>Ein weiterer Ahnherr des Lernens von der Natur</strong></h2>
<p>Im Jahr 1854 erschien in den USA ein Buch eines Vordenkers, der neben Rousseau ebenfalls als Ahnherr des Lernens von der Natur gilt. Henry David Thoreaus &#8220;Walden oder das Leben in den Wäldern&#8221;. Es ist das Tagebuch eines Experiments das Thoreau am 4.Juli 1845, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, beginnt. Er verlässt seine Heimatsstadt Concorde und lebt zweieinhalb Jahre in einer selbstgebauten Hütte am Walden-See. Seine Erfahrungen sind zeitlos erfrischend zu lesen, sowohl als eine Ars vivendi; eine Lebenskunst, als auch als eine &#8220;Kunst des Sterben&#8221; &#8211; eine ars moriendi.</p>
<p>Thoreau hinterfragt mit seinem Wildnis-Experiment das dominante technische Fortschrittsideal. Weiters will er zeigen, dass man von eigenem Anbau und vom Tauschhandel unabhängig und einfach leben kann. Thoreau, der naturverbundene Philosoph und gottsuchende Einsiedler ist ein Lehrer der Einfachheit: Als Begründer der Idee des zivilen Ungehorsams wird er zum großen Vorbild für die Unabhängigkeits- und Bürgerrechtsbewegungen Mahatma Gandhis und Martin Luther Kings. Seine Gedanken inspirieren die Ökologie- und die Friedensbewegung des 20.Jahrhunderts.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h2><strong> Die Erlebnispädagogik unserer Zeit</strong></h2>
<p>Die Moderne Erlebnispädagogik wird von Kurt Hahn begründet. Der 1886 in Berlin geborene Kurt Hahn war ein Deutscher Reformpädagoge jüdischen Glaubens. Zusammen mit Prinz Max von Baden gründete Hahn 1920 das Internat Schloss Salem. Als Reformlehrer versuchte er Bildung und Erziehung zu vereinen. Kurt Hahn bezeichnet sein Erziehungsmodell als &#8220;Erlebnistherapie&#8221;. Ein Begriff, der erst verständlich wird, wenn man Hahns Gesellschaftsdiagnose kennt. Er sieht in der Gesellschaft seiner Zeit folgende Verfallserscheinungen:</p>
<p>* Der Mangel an Menschlicher Anteilnahme<br />
* Der Mangel an Sorgsamkeit<br />
* Der Verfall der körperlichen Tauglichkeit<br />
* Der Mangel an Initiative und Spontaneität</p>
<p>Gegen diese vier konstatierten Dekadenzerscheinungen setzt Hahn vier Maßnahmen seiner &#8220;Erlebnistherapie entgegen:</p>
<p>* Das körperliche Training<br />
* Die Expedition in herausfordernde Naturlandschaften<br />
* Das handwerkliche oder künstlerische Projekt<br />
* Und den Dienst am Nächsten</p>
<p>Kurt Hahn war davon überzeugt, dass die Erziehung versagt habe, wenn nicht jeder Jugendliche von einer persönlichen Passion für etwas ergriffen werde. Zu diesem leidenschaftlichen Einsatz wollte Hahn jungen Menschen helfen mithilfe einer inneren Talentsuche und des Angebots an sozialen Diensten.</p>
<h2><strong>Die sieben Salemer Gesetze</strong></h2>
<p>Mit den sieben Salemer Gesetzen für die Schule Schloss Salem, wurde Kurt Hahns Erlebnistherapie zu einem Pädagogischen Konzept:</p>
<p>1. Gebt den Kindern Gelegenheit, sich selbst zu entdecken.<br />
2. Lasst die Kinder Triumpf und Niederlage erleben.<br />
3. Gebt den Kindern die Gelegenheit zur Selbsthingabe an die gemeinsame Aufgabe.<br />
4. Sorgt für Zeiten der Stille<br />
5. Übt die Phantasie<br />
6. Lasst Spiele eine wichtige, aber keine vorherrschende Rolle spielen.<br />
7. Erlöst die Söhne reicher und mächtiger Eltern von dem entnervenden Gefühl der Privilegiertheit.</p>
<p>1933 wurde Kurt Hahn von den Nationalsozialisten verhaftet. Auf Direkte Intervention des britischen Premierministers Ramsey Macdonald kam er wieder frei und emigrierte nach Großbritannien. 1934 gründete er in Gordonstoun die British Salem School und 1941 Outward Bound.</p>
<p>Outward bound geht auf ein Bild seines Freundes, des Reeders Lawrence Holt zurück und bezeichnet das im Hafen zum Ablegen bereite Schiff. In diesem Sinn verstand Hahn auch seine Pädagogik. Sie sollte &#8220;outward bound&#8221; eine Begleitung des Jugendlichen zum Erwachsenenwerden sein.</p>
<p>Die Outward Bound-Bewegung verbreitete sich nach dem Krieg von Großbritannien über die USA mit Schwesterorganisationen in 41 Ländern. Im deutschen Sprachraum ging diese Entwicklung weit zögerlicher vonstatten.</p>
<h2><strong>Klettern in Zweierseilschaften</strong></h2>
<p>Der Sozialpädagoge Jürgen Einwanger leitet die Sport-Seminare der Österreichischen Alpenvereinsjugend. Seine ersten Erlebnispädagogischen Erfahrungen sammelte er in der Projektarbeit mit behinderten Menschen in Irland. Im Rahmen eines EU-Projekts entwickelte er ein Suchtpräventionsprogramm für schwer vom Alkoholismus gefährdete Jugendliche. Im Mittelpunkt der erlebnispädagogischen Intervention stand das Klettern in Zweierseilschaften, aber es begann schon mit der Organisation des Lagerlebens.</p>
<p>Klettern als Suchtprävention wurde zu einem Erfolgsprojekt, das auch nachträglich wissenschaftlich evaluiert wurde. Jürgen Einwanger ist sehr kritisch gegenüber Sichtweisen, die die Erlebnispädagogik als ein finales Rettungskonzept für Jugendliche sehen, bei denen sonst nichts mehr funktioniert.</p>
<p>Das sei eine maßlose Überforderung und könne sie nicht leisten. Erfolge werden selten direkt erfahrbar, weil die Maßnahmen oft zu kurz sind und es wenig Feedback über den Alltag nach den Seminaren gibt. Aber wenn, dann ist das genugtuend.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Text: Johannes Kaup<br />
Foto: wikipedia</p>
<p>via: <a href="http://oe1.orf.at/highlights/139831.html" class="liexternal">ORF.at</a></p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Lernen und Selbsterfahrung im Spiegel der Natur" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		<title>Hirnforschung: Kampf oder Kooperation</title>
		<link>http://www.online-seilgarten.de/blog/hirnforschung-kampf-oder-kooperation-683.html</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 18:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokus und News]]></category>
		<category><![CDATA[Zur Hirnforschung: Lernen und Erlebnispädagogik]]></category>
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		<category><![CDATA[joachim bauer]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Mensch aus dem Blickwinkel der Neurobiologie. Experte Univ.-Prof. Joachim Bauer beantwortet die Frage nach den Grundmotivationen des Menschen
Die Nachrichten sind voller negativer Schlagzeilen. Unternehmen kämpfen ums Überleben; Manager bangen um ihr Lebenswerk. Gerade in Krisenzeiten sind Konkurrenz und Kampf reale Tatsachen. Aber hat die Theorie, dass Kampf, Egoismus und Aggression die Leitmotive des menschlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/bauer.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-684" title="Prof. Joachim Bauer" src="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/bauer-150x150.jpg" alt="bauer 150x150 Hirnforschung: Kampf oder Kooperation" width="150" height="150" align="left" /></a></strong>Der Mensch aus dem Blickwinkel der Neurobiologie. Experte Univ.-Prof. Joachim Bauer beantwortet die Frage nach den Grundmotivationen des Menschen</p>
<p>Die Nachrichten sind voller negativer Schlagzeilen. Unternehmen kämpfen ums Überleben; Manager bangen um ihr Lebenswerk. Gerade in Krisenzeiten sind Konkurrenz und Kampf reale Tatsachen. Aber hat die Theorie, dass Kampf, Egoismus und Aggression die Leitmotive des menschlichen Handelns sind, noch Bestand? Oder weisen neue Erkenntnisse nicht vielmehr darauf hin, dass immer dort, wo Menschen mit Menschen zu tun haben, ein Umdenken passieren muss?<br />
<span id="more-683"></span><br />
Charles Darwin, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt, forderte, der Mensch müsse einem fortwährenden Kampf ausgesetzt bleiben. Einige Jahrzehnte nach Aufstellung dieses Appells stellte Konrad Lorenz seinerseits die These auf, der Mensch werde durch einen &#8220;Aggressionstrieb&#8221; geleitet. Vor wenigen Jahren schließlich entwickelte der darwinistische Biologe Richard Dawkins seine Theorie von den &#8220;egoistischen Genen&#8221;.</p>
<p>Außer Frage ist, dass Kampf und Konkurrenz reale Tatsachen menschlichen Handelns sind und auf einer biologischen Grundlage basieren. Doch die Theorie, dass Kampf, Egoismus und Aggression Leitmotive menschlichen Handelns seien, hat sich als falsch herauskristallisiert. <em>Die moderne Hirnforschung belegt, nicht Kampf und Aggression sondern <strong>der Wunsch nach Kooperation und sozialer Akzeptanz sind die wichtigsten menschlichen Grundmotivationen</strong>. Auch Gene sind, anders als die aufgestellten Behauptungen, nicht &#8220;egoistisch&#8221;.</em></p>
<p>Die beiden Phänomene &#8220;Angst&#8221; und &#8220;Aggression&#8221; sind neurobiologische und psychologische Signalgeber. Sie helfen dem Menschen, gefährliche Situationen zu erkennen und abzuwehren. Wie die Angst, so ist auch die Aggression ein bei Bedarf abrufbares, biologisch fundiertes Programm. Was die Dynamik der menschlichen Aggression besser als bisher verstehen lässt, sind aktuellere neurobiologische Experimente, die zeigen, dass die Schmerzzentren des Gehirns nicht nur durch die Zufügung von körperlichem Schmerz aktiviert werden, sondern auch durch <strong>die Erfahrung sozialer Ausgrenzung</strong>.</p>
<p>Überall dort, wo Menschen mit Menschen zu tun haben, muss ein Umdenken passieren. Das betrifft nicht nur die Erziehung und die Arbeit in den Schulen, sondern auch die Situation an jedem anderen Arbeitsplatz. Insbesondere die Frage, was eine &#8220;gute Führung&#8221; ist, muss aufgearbeitet und beantwortet werden.</p>
<p>Professor Bauer zeigt neueste Ergebnisse der Hirnforschung auf und gibt Hilfestellungen, hier speziell auch für die Berufsgruppen Lehrer und Erzieher sowie darüber hinaus für Eltern.</p>
<p><em>Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer, geb. 1951, ist Arzt, Neurobiologe und Psychotherapeut. Er lehrt als Medizinprofessor am Uniklinikum Freiburg. Bauer ist Autor von viel beachteten Bücher wie &#8220;Das Gedächtnis des Körpers&#8221;, &#8220;Warum ich fühle was du fühlst&#8221; oder &#8220;Prinzip Menschlichkeit&#8221;. Zuletzt erschien sein Buch &#8220;Das kooperative Gen&#8221;.</em></p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.prcenter.de/Kampf-oder-Kooperation-Der-Mensch-aus-dem-Blickwinkel-der-Neurobiologie.45342.html">Familienbund der Katholiken<br />
</a></p>
<p>via: <a href="http://www.prcenter.de/Kampf-oder-Kooperation-Der-Mensch-aus-dem-Blickwinkel-der-Neurobiologie.45342.html" class="liexternal">prcenter.de</a></p>
<p>&#8220;Der Wunsch nach Kooperation und sozialer Akzeptanz sind die wichtigsten menschlichen Grundmotivationen&#8221; heißt es in diesem Text. Dem stimme ich zu. Wenn wir in diesem Zusammenhang beobachten, wie Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen diese Grundbedürfnisse zu erfüllen suchen &#8211; zuweilen in unangemessener Art und Weise &#8211; , erkennen wir meist auch, nach welchen Mustern (Scripts) dieses in ihrer früher Kindheit geschah.</p>
<p>So zum Beispiel bekommen Kinder die nötige soziale Akzeptanz/Liebe/Sicherheit/Bestätigung/Nähe/Halt  je nach Elternhaus durch angepasst sein, krank-sein, laut/leise sein, sich wichtig/unwichtig nehmen, sich aufblasen/zurück halten, selbstständig/unselbstständig sein, Gefühle zulassen/vermeiden etc. und erlernen auf diese Weise, WIE das Grundbedürfnis nach sozialer Akzeptanz vermeintlich gestillt wird.</p>
<p>Die Transaktionsanalyse (TA) spricht hier von sogennanten Scripts:  &#8220;<em>Bevor ein Kind auch nur in den Kindergarten kommt, entwickelt es eine Grundeinstellung (mit ca. 3 bis 4 Jahren).  Sie beantwortet die Frage, wie jemand sich selbst, die anderen und die Welt im allgemeinen sieht. Ausschlaggebend für die Wahl unserer persönlichen Position sind sowohl die Erfahrungen bei der Suche nach Zuwendung (sozialer Akzeptanz)  als auch unsere Erfahrungen im Umgang mit unseren Bedürfnissen, Interessen und Wünschen. In der Regel wird ein ganzes Leben lang an solch einer Grundeinstellung festgehalten.&#8221; </em>(Ruedi Steiger)</p>
<p>Im Teamtraining gerade mit Jugendlichen läßt sich beobachten, auf welche unterschiedlichen Weisen die so sehr benötigte  sozialer Akzeptanz und der Wunsch nach Kooperation zu erfüllen versucht wird und nach welchen gelernten, manchma paradoxen  Scripts/Mustern das geschieht. Oftmals ist es den Teilnehmern dabei nicht bewußt, dass ihr (früh erlerntes &#8211; einst notwendige, aber heute zuweilen unangemessenes) Handeln im Ergebnis das Gegenteil bewirkt, zum Beispiel beim &#8220;Angeben&#8221;, &#8220;Schuldzuweisungen&#8221;, Nicht-zuhören-können, Aktionismus, Trotz, Konformismus,  u.v.m. wird die ersehnte Akzeptanz und Kooperation meist nicht erfüllt.</p>
<p>Im erlebnispädagogischen Teamtraining wird jeweils nach jeder Teamaufgaben das Verhalten der Teilnehmer reflektiert &#8211; auch explizit auf die konkrete Kooperation und Kommunikation der Gruppe hin betrachtet und vor Augen geführt, was geschah &#8211; und schließlich alternative Handlungsweisen zum Erproben angeboten. Das ist keine psychologische Therapie, sondern die Möglichkeit, positive Verhaltensweisen auszuprobieren und zu er-leben, die für die Beteiligten und den Einzelnen innerlich befriedigend sind. Auf diese Weise lassen sich neue Erfahrungen erleben, Alternativen zu alten Verhaltensmustern erproben, die (alte) Angst vor sozialer Ausgrenzung überwinden, Grenzen erweitern &#8230;</p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Hirnforschung: Kampf oder Kooperation" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
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		<title>Wirksamkeit: Fachkrankenhaus eröffnet Seilgarten</title>
		<link>http://www.online-seilgarten.de/blog/fachkrankenhaus-fur-psychosomatische-medizin-eroffnet-seilgarten-605.html</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 15:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Seilgärten und Erlebnispädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Fachkrankenhaus für psychosomatische Medizin  eröffnet Seilgarten als &#8220;Lernraum für den Umgang mit Ängsten, anderen Gefühlen und Verhaltensmustern&#8221;

In der Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg bei Ravensburg wurde neben dem psychosomatischen Privatkrankenhaus das Leistungsspektrum aus erkannten gesellschaftlichen Notwendigkeiten erweitert und bietet nun mit dem Seminarzentrum &#8220;Die Wollmarshöhe&#8221; für integrative Persönlichkeits-, Team- und Prozessentwicklung mit In- und Outdoorelementen sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fachkrankenhaus für psychosomatische Medizin  eröffnet Seilgarten als &#8220;Lernraum für den Umgang mit Ängsten, anderen Gefühlen und Verhaltensmustern&#8221;<br />
<span id="more-605"></span><br />
In der Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg bei Ravensburg wurde neben dem psychosomatischen Privatkrankenhaus das Leistungsspektrum aus erkannten gesellschaftlichen Notwendigkeiten erweitert und bietet nun mit dem Seminarzentrum &#8220;Die Wollmarshöhe&#8221; für integrative Persönlichkeits-, Team- und Prozessentwicklung mit In- und Outdoorelementen sowie dem Institut für Erfahrungslernen (wissenschaftliches Forum, Aus- und Weiterbildung) kompakte Kompetenz.<br />
<span id="menubox8"> <a href="http://www.online-seilgarten.de/downloads/extern/zu_bequem_um_gesund_zu_sein.pdf" target="_blank" class="lipdf">Artikel: &#8220;Sind wir zu bequem, um gesund zu sein?&#8221;</a></span></p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Wirksamkeit: Fachkrankenhaus eröffnet Seilgarten" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		<title>Erlebnispädagogik: Spielerisch Gruppenerfahrung sammeln</title>
		<link>http://www.online-seilgarten.de/blog/spielerisch-gruppenerfahrung-sammeln-547.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 21:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokus und News]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Rendsburger Peter Ortmann wurde gestern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.  Vor mehr als 25 Jahren gründete Peter Ortmann aus Rendsburg den Verein &#8220;HAJK- Verein für Freizeit-, Kultur-, und Erlebnispädagogik&#8221;. Damit legte er den Grundstein für eine über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus anerkannte erlebnispädagogische Institution, bei der junge Menschen und Erwachsene gleichermaßen auf die spielerische Suche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/hajk.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-548" title="hajk" src="http://www.online-seilgarten.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/hajk.jpg" alt="hajk Erlebnispädagogik: Spielerisch Gruppenerfahrung sammeln" width="102" height="32" align="left" /></a>Der Rendsburger Peter Ortmann wurde gestern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.  Vor mehr als 25 Jahren gründete Peter Ortmann aus Rendsburg den Verein &#8220;HAJK- Verein für Freizeit-, Kultur-, und Erlebnispädagogik&#8221;. Damit legte er den Grundstein für eine über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus anerkannte erlebnispädagogische Institution, bei der junge Menschen und Erwachsene gleichermaßen auf die spielerische Suche nach Gruppen- und Selbsterfahrung gehen.<br />
<span id="more-547"></span><br />
<img class="alignleft" src="http://www.kn-online.de/_em_daten//_cci/2009/02/17/media_big/090217_1636_99_pwa_rd_ordenart_gfj13rrpf1der_rendsburger_media_big.jpg" alt="ortmann" width="103" height="135" align="left" title="Erlebnispädagogik: Spielerisch Gruppenerfahrung sammeln" />Gestern bekam er dafür eine der höchsten zivilen Auszeichnungen, die die Bundesrepublik Deutschland vergeben kann. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen zeichnete Ortmann im Namen des Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz aus.</p>
<p>&#8220;Mit zahlreichen Aktivitäten bringt er Kindern wie Erwachsenen Kultur, Bildung und den Gedanken der Völkerverständigung nahe&#8221;, heißt es zur Begründung aus der Kieler Staatskanzlei. &#8220;Wir kamen Ende der 1970er Jahre einfach auf die Idee, die Schüler in Bewegung zu bringen&#8221;, sagt Peter Ortmann. Der mittlerweile 68-jährige Oberstudienrat a. D. gründete damals eine Arbeitsgruppe an der damaligen Fachschule für Sozialpädagogik &#8211; heute Berufsbildungszentrum &#8211; in Schleswig, bei der es darum ging, &#8220;elementare Erlebnisse&#8221; zu erfahren. &#8220;Viele junge Menschen sind ja noch völlig ohne Gruppenerfahrung, wenn sie ihre Ausbildung beginnen&#8221;, sagt Ortmann zur Intention. Die Auszeichnung sei für ihn &#8220;völlig überraschend&#8221; gekommen. &#8220;Für mich war es keine Frage, dass ich den Orden annehmen werde. Schließlich freut es mich, wenn auch Menschen, die nicht so im Rampenlicht stehen, für ihr Engagement geehrt werden&#8221;, sagt Ortmann.</p>
<p>Link: <a href="http://www.hajk.net/" class="liexternal">http://www.hajk.net/</a></p>
<p>via: http://www.kn-online.de</p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Erlebnispädagogik: Spielerisch Gruppenerfahrung sammeln" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		<title>Mit Abenteueraktivitäten den Weg zum Berufserfolg finden</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 16:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokus und News]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Mehrheit der gering qualifizierten arbeitslosen Jugendlichen kann durch ein erlebnispädagogisches Training zu einer Qualifizierung motiviert werden. Dr. Florian Löbermann, Personalexperte in Braunschweig, entwickelte das zielgruppenspezifische Training und weist die Wirksamkeit in seiner Dissertation nach.
Neben diversen Qualifikationen und Zertifikaten fehlt gering qualifizierten arbeitslosen Jugendlichen vor allem das Potential, ihr Leben selbst aktiv zu &#8220;managen&#8221;. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mehrheit der gering qualifizierten arbeitslosen Jugendlichen kann durch ein erlebnispädagogisches Training zu einer Qualifizierung motiviert werden. Dr. Florian Löbermann, Personalexperte in Braunschweig, entwickelte das zielgruppenspezifische Training und weist die Wirksamkeit in seiner Dissertation nach.</p>
<p>Neben diversen Qualifikationen und Zertifikaten fehlt gering qualifizierten arbeitslosen Jugendlichen vor allem das Potential, ihr Leben selbst aktiv zu &#8220;managen&#8221;. Die Handlungsweise ist &#8220;<em>häufig spontan und unreflektier</em>t&#8221;, &#8220;Selbststeuerung und Selbstbewußtsein&#8221; sind wenig ausgeprägt.</p>
<p>Daher verfolgt das Training v.a. drei Ziele: Die Teilnehmer sollen<br />
<span id="more-510"></span><br />
1.      eine realistischere Selbsteinschätzung erlangen,<br />
2.      ihre eigenen, selbst-bezogenen Ziele finden<br />
3.      und in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Ziele effektiver zu verfolgen.</p>
<p><em>&#8220;Für eine erfolgreiche Arbeit innerhalb des Trainings ist es notwendig, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Eventuell bestehende negative Erfahrungen aus der Schulzeit oder aus Qualifizierungsmaßnahmen wirken sich auf die Einstellung dem Training gegenüber negativ aus.&#8221;</em></p>
<p>Daher empfiehlt Löbermann für diese Zielgruppe eher ungewohnte Methoden &#8211; z.B. erlebnispädagogische Elemente. &#8220;Durch Abenteuer-Aktivitäten kann ein Jugendlicher darin unterstützt werden, den Kreislauf des Misserfolgs zu durchbrechen&#8221; und sich realistischer einzuschätzen. &#8220;<em>Gerade weil Jugendliche häufig unsicher in der eigenen Einschätzung sind, über- oder unterschätzen sie sich und behindern damit einen Erfolg versprechenden Einsatz ihrer Kräfte.</em>&#8221;</p>
<p>Florian Löbermann:<br />
<a href="http://www.psychologie-aktuell.com/shop/einzelansicht.html?tx_ttproducts_pi1[backPID]=79&amp;tx_ttproducts_pi1[product]=56&amp;cHash=cdc277e7bd" target="_blank">&#8220;Mit der Tür durch die Wand<br />
Ein praxisbezogenes Training zur bewussten und aktiven Gestaltung des eigenen Lebens (nicht nur) für gering qualifizierte arbeitslose Jugendliche&#8221;</a><br />
incl. Trainingsprogramm und Übungsmaterial, 296 Seiten, 20.- Euro<br />
ISBN 978-3-89967-328-9, Pabst Lengerich/Berlin</p>
<p>Quelle: psychologie-aktuell.com, 28-08-2006</p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Mit Abenteueraktivitäten den Weg zum Berufserfolg finden" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		<title>Die gelebte Erfahrung &#8230;</title>
		<link>http://www.online-seilgarten.de/blog/die-gelebte-erfahrung-293.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die gelebte Erfahrung dagegen gräbt sich in den Körper,
die Muskeln und das Verhalten ein; sie nimmt fast
physiologischen Charakter an, wird also tief und unauslöschlich.
(â€¦) Diese Überlegung ist von zentraler Bedeutung
für die Pädagogik. Die tastende Erfahrung ist für ein
wirksames Leben und für den Kampf des Einzelnen um
die elementare Kraft absolut unverzichtbar. Man kann sie
unmöglich ausschalten, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die gelebte Erfahrung dagegen gräbt sich in den Körper,<br />
die Muskeln und das Verhalten ein; sie nimmt fast<br />
physiologischen Charakter an, wird also tief und unauslöschlich.<br />
(â€¦) Diese Überlegung ist von zentraler Bedeutung<br />
für die Pädagogik. Die tastende Erfahrung ist für ein<br />
wirksames Leben und für den Kampf des Einzelnen um<br />
die elementare Kraft absolut unverzichtbar. Man kann sie<br />
unmöglich ausschalten, ohne dass dies Disharmonie,<br />
Desintegration und Unzufriedenheit zur Folge hätte.</p>
<p style="text-align: right;">Quelle: CÃ©lestin <em>Freinet: </em> Pädagogische Texte. Reinbek 1980</p>
</blockquote>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Die gelebte Erfahrung ..." /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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		<title>Sind wir zu bequem, um gesund zu sein?</title>
		<link>http://www.online-seilgarten.de/blog/sind-wir-zu-bequem-um-gesund-zu-sein-125.html</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 19:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dudda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokus und News]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsorientiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluationsstudie]]></category>
		<category><![CDATA[handlungsorientiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[klettergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Wollmarshöhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Seilgarten als  &#8220;Lernraum für den Umgang mit Ängsten, anderen Gefühlen und Verhaltensmustern&#8221;
In der Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg bei Ravensburg wurde neben dem psychosomatischen Privatkrankenhaus das Leistungsspektrum aus erkannten gesellschaftlichen Notwendigkeiten erweitert und bietet nun mit dem Seminarzentrum &#8220;Die Wollmarshöhe&#8221; für integrative Persönlichkeits-, Team- und Prozessentwicklung mit In- und Outdoorelementen sowie dem Institut für Erfahrungslernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Seilgarten als  &#8220;Lernraum für den Umgang mit Ängsten, anderen Gefühlen und Verhaltensmustern&#8221;</h4>
<p>In der Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg bei Ravensburg wurde neben dem psychosomatischen Privatkrankenhaus das Leistungsspektrum aus erkannten gesellschaftlichen Notwendigkeiten erweitert und bietet nun mit dem Seminarzentrum &#8220;<em>Die Wollmarshöhe</em>&#8221; für integrative Persönlichkeits-, Team- und Prozessentwicklung mit In- und Outdoorelementen sowie dem Institut für Erfahrungslernen (wissenschaftliches Forum, Aus- und Weiterbildung) kompakte Kompetenz.<br />
<span id="menubox8"> <a href="http://www.online-seilgarten.de/downloads/extern/zu_bequem_um_gesund_zu_sein.pdf" target="_blank" class="lipdf">Artikel: &#8220;Sind wir zu bequem, um gesund zu sein?&#8221;</a></span></p>
                                        <p><a href="http://www.online-seilgarten.de/blog/"><br />
<img border="0" src="http://www.online-seilgarten.de/images/logo-klein60x35.jpg" width="60" height="35" alt="onLINE Seilgarten Schaumburg" title="Sind wir zu bequem, um gesund zu sein?" /></a>&copy; Copyright <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a> | Mobiler Niedrigseilgarten | ErlebnispÃ¤dagogik | Outdoor-Teamtrainings im Landkreis Schaumburg, Hannover, Minden</p><br />
<p>Quelle dieser Mitteilung: <a href="http://www.online-seilgarten.de">www.online-seilgarten.de</a></p>                                                                              ]]></content:encoded>
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