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Hirnforschung: Begeistert lernt sich’s besser - Begeisterung, Denken, Emotionen, Freude, Gehirn, Gerald Hüther, Hirnforscher, Hirnforschung, Sinn, Spiel - onLINE Seilgarten | News| Hochseilgarten, Niedrigseilgarten, Outdoor-Teamtraining und Erlebnispädagogik
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  • Hirnforschung: Begeistert lernt sich’s besser

    Von Andreas Dudda | 29.Mai 2011

    “Andere Menschen durch Strafe oder Versprechen motivieren zu wollen ist hirntechnischer Unsinn.”

    [ Zitat: Neurologe Gerald Hüther ]

    In den vergangenen Jahren hat die Hirnforschung eine Überraschung an den Tag gebracht, eine Überraschung, die – wie Gerarld Hüther ausführt – schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringt: “Das Gehirn wird so, wie man es mit Begeisterung benutzt”. Die Plastizität unseres Hirns hängt danach nicht in erster Linie von seiner Nutzung ab, sondern davon, dass man es mit Freude, eben begeistert, nutzt. Doch weder unsere Arbeitswelt noch unsere gemeinen Schulanstalten sind nach Hüther dazu angetan, Begeisterung für etwas zu wecken, geschweige denn zu schüren. Es gilt daher, Spielräume zu schaffen, in denen Begeisterung entstehen und wachsen kann.


    Der gute alte Enthusiasmus

    Dass die Begeisterung uns Flügel wachsen und uns über uns hinauswachsen lässt, wussten schon die alten Griechen und auch dem Aufklärer Immanuel Kant blieb das nicht verschlossen. Er begriff die Begeisterung als eine Anspannung der Kräfte, die “dem Gemüthe einen Schwung geben, der weit mächtiger und dauerhafter wirkt, als der Antrieb durch Sinnenvorstellung.” Doch der Nachweis, dass nur bei der begeisterten Hirntätigkeit Botenstoffe ausgeschüttet werden, die “wie Dünger auf die Nervenzellen” wirken, ist erst in den vergangenen Jahren gelungen.

     

    Der Neurobiologe als Kulturkritiker

    Der an der Universität Göttingen lehrende Neurobiologe Gerald Hüther betreibt schon seit geraumer Zeit Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Rolle der Emotionen für unsere Denkorgan. Mit seinem neuesten Werk wird er zum Kulturkritiker: Hüther läutet das Ende des Zeitalters der Ressourcenutzung ein und fordert den Übergang zu einer Kultur der Potenzialentfaltung. Wenn wir uns weiter entwickeln wollen, müssen wir alles tun, um unsere Begeisterungsfähigkeit wieder zu gewinnen.

     

    Umdenken notwendig!

    “Ich glaube, im vergangenen Jahrhundert sind wir erst mal gerade auf dem Höhepunkt einer Strategie angekommen, die ich gern ‘die Strategie der Ressourcenausnutzer’ nenne. Solange man nur denken kann, waren Menschen unterwegs und haben sich alles, was es da irgendwo auf dieser Welt gab, angeeignet und es zum Objekt gemacht. Und haben es ausgenutzt, haben es verbraucht und dann war es eben weg. Und bisher gab es immer noch genug. Und jetzt sind wir - mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts, für alle sichtbar - an einem Punkt angekommen, wo nicht mehr genug da ist und wo die natürlichen Ressourcen zu Ende gehen, wo sogar die geistigen Ressourcen nicht mehr in ausrechender Menge zur Verfügung steht. Und jetzt wird es eng und es ist das erste Mal Gelegenheit, dass wir uns als Menschen unserer bisherigen Strategie bewusst werden, um anschließend darüber nachzudenken, ob es auch noch eine andere Möglichkeit gibt als nur immer als Ressourcennutzer unterwegs zu sein.

    Und - wenn sie einen Hirnforscher fragen würden -dann würde der antworten: Na klar geht das, aber dann müsste man eben versuchen, anstatt Ressourcen auszunutzen, Potentiale zu entfalten. Und in der Tat: Das ist die Botschaft, die von allen Hirnforschern beschrieben wird. In unserem menschlichen Hirn sind  wesentlich größere Potentiale angelegt. Da gibt es viel mehr Vernetzungsoptionen, als das, was dann als Kümmerversion dessen, was es eigentlich hätte werden können, am Ende bei den meisten von uns herauskommt”.

    Gerald Hüther im Gespräch mit Geseko v. Lüpke. Sonntag, 29. Mai 2011, 18.05 Uhr auf Bayern 2.

    Quelle: BR Online

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