Zur Hirnforschung: Lernen und Erlebnispädagogik
Videothek: Geist & Gehirn – uns selbst besser verstehen
Samstag, 9.Januar 2010
Wie wirken Gefühle? Wie funktionieren Wahrnehmung und Denken? Wie lernt unser Gehirn? Die neuste Hirnforschung gibt auf solche Fragen zum Teil verblüffende Antworten. Wer auf dem Gebiet der Hirnforschung mehr erfahren möchte, hat es heute sehr einfach: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Direktor der psychiatrischen Uniklinik in Ulm, erklärt in der wöchentlichen Sendereihe vom Bayrischen Rundfunk “Geist & Gehirn”, wie das Wunderwerk in unserem Kopf funktioniert. Fast unglaublich: mittlerweile liegen etwa 150 Folgen a 15 Minuten zum Anschauen im Internet bereit.
Hirnforschung: Video – Anregungen für Gehirnbenutzer
Montag, 4.Januar 2010
Fast täglich liefern uns die Neurowissenschaften neue Erkenntnisse über uns und unser Gehirn. Einer der populärsten Hirnforscher, der sich dafür einsetzt, dass die neueren Erkenntnisse der Hirnforschung möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden und diese Erkenntnisse in sinnvoller Weise umzusetzen, ist – neben dem Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer – Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther.
Wer noch nicht das Vergnügen hatte, Gerald Hüther live zu erleben und zu genießen, kann dieses nun mit einem Video-Vortrag nachholen: auf den Internetseiten des ddn (Das Demographie Netzwerk) ist ein Online-Vortrag anlässlich des Know-How-Kongresses 2009 in Köln hinterlegt, in welchem uns normalen Gehirnbenutzern viele Tipps für den Umgang mit unser vermeintlichen “Schaltzentrale” gegeben werden:
Was ist richtig? Was falsch? Was tun? Was lassen?
Donnerstag, 5.November 2009
… Ganz alltägliche Fragen – Doch in schwierigen Situationen können sie heftige innere Verunsicherung und Selbstzweifel auslösen
Das alles hat auch durchaus seinen Sinn, sagt der Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg, Professor Gerald Hüther. Im Interview mit “der Standard” bringt er Licht in das Dunkel dieser Gefühle.
Im Kontext von erlebnispädagogischen Teamtrainings ist dieses ein sehr interessanter Artikel!STANDARD: Professor Hüther, Selbstzweifel und innere Verunsicherung haben für Sie ein viel zu schlechtes Image. Warum?
Hüther: Weil es wichtige Gefühle sind. Sie sind die Triebfeder, die uns auch emotional in die Lage versetzt, unser Denken und Handeln immer wieder zu hinterfragen, Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Kurz, unser Verhalten zu ändern. Denn nur mit emotionaler Betroffenheit wird es möglich, aus eigenen Fehlern zu lernen und sich aus fehlsteuernden Verhaltensmustern zu befreien.
Gedächtnistraining-Richtig lernen will gelernt sein
Freitag, 3.Juli 2009
Der Einkaufszettel und das Geld liegen zu Hause auf dem Küchentisch. An der Kasse dann die totale Denk-Blockade. Auch nach dem dritten Eintippen der PIN verweigert das EC-Lesegerät seine Dienste. Falsche Ziffernfolge!
Lernen mit allen Sinne:
Wohl dem, der sich vorher mit Gedächtnistraining beschäftigt hat. “Beim Einkaufszettel hilft die Loci-Technik, bei der PIN eine Eselsbrücke mit Ziffern und Buchstaben”, ermutigt die Bremer Gedächtnistrainerin Sabine Steudel. Steudel rät zu einer ganzheitlichen Form des Lernens. “Sehen, fühlen, riechen, schmecken, bewegen – wer möglichst viele Sinne gleichzeitig anspricht, hat den größten Lernerfolg.” Davon profitierten Ältere genauso wie Kinder und Jugendliche.
Hirnforschung: Kampf oder Kooperation
Dienstag, 10.März 2009
Der Mensch aus dem Blickwinkel der Neurobiologie. Experte Univ.-Prof. Joachim Bauer beantwortet die Frage nach den Grundmotivationen des Menschen
Die Nachrichten sind voller negativer Schlagzeilen. Unternehmen kämpfen ums Überleben; Manager bangen um ihr Lebenswerk. Gerade in Krisenzeiten sind Konkurrenz und Kampf reale Tatsachen. Aber hat die Theorie, dass Kampf, Egoismus und Aggression die Leitmotive des menschlichen Handelns sind, noch Bestand? Oder weisen neue Erkenntnisse nicht vielmehr darauf hin, dass immer dort, wo Menschen mit Menschen zu tun haben, ein Umdenken passieren muss?
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… Ganz alltägliche Fragen – Doch in schwierigen Situationen können sie heftige innere Verunsicherung und Selbstzweifel auslösen
